Es sollte ein besonderes Turnier des Präsidenten werden und das will was heißen, denn die waren immer schon was Besonderes: Nein, es war das fünfundzwanzigste in seiner Reihe und es war sensationell organisiert, es fand auf einem sensationell hergerichteten Golfplatz bei sensationellstem Wetter statt und fand mit einer sensationellen Jubiläumsfeier am Abend seinen einmaligen Ausklang.
Seit 25 Jahren!
Nun macht unser Präsident Armin Kogler das nun schon seit 25 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Susanne und seinen Töchtern Anna und Sabrina; unermüdlich und anscheinend mit sehr, sehr viel Eigenleistung, deren Ergebnisse die Mitglieder dann zu schätzen wissen, wie man später am Applaus erkennen, besser hören konnte.
Zur Begrüßung gab’s einen Jubiläumshinweis auf der Tafel: “silbernes“ Präsidententurnier und später griff unser Simon dies auf und überlegte laut „silberne…?“, aber richtig: 25-Jähriges! Überhaupt war seine spontane Laudatio auf unseren Präsidenten sehr bemerkenswert, denn man nimmt ihm seine Gratulation, die Komplimente und guten Wünsche ehrlich ab. Es gab daraufhin für unseren Armin Standing Ovations, er war rundumathum eingehüllt von den laut applaudierenden Mitgliedern, die sich wohl noch viele schöne Jahre mit ihm wünschen!
Aber der Reihe nach!
Das Turnier war noch nie so schnell ausgebucht wie heuer und leider ist es auf 120 Teilnehmer limitiert. Das sind immerhin 30 Flights und die wollen auf 18 Löcher im Kanonstart aufgeteilt werden: das hat unser Sekretariat aber wieder bravourös hinbekommen.
Gestartet wurde mit Kanone um 10 in der Früh, der Böller war sicher im ganzen Inntal zu hören.
Gespielt wurde entweder im Vierer-Texas-Scramble oder im Einzel Stableford. Egal, wie das Ergebnis auch war, es herrschte überall eine bärig gute Stimmung, war ja auch kein Wunder bei dem Wetter und der Verpflegung: Jede/r kam einmal am Food-Truck vorbei, den Armin vom Hotel Schwarz organisert hatte und von seiner Tochter Anna „serviciert“ wurde und jede/r machte einmal Halt an der Labestation nach Loch 9, wo er ein Zelt aufgestellt hatte, zudem wunderschön mit weißem Stoff dekoriert, serviciert von seiner Frau Susanne und Tochter Sabrina: Dort gab’s für jede/n frischen Toast! Zusätzlich natürlich Getränke, Prosecco, Obst, Gebäck usw. usw.
Das Gute am Kanonenstart ist, dass alle auch gleichzeitig fertig werden, d.h. niemand muss warten, bis die Letzten ihre Runde beendet haben und bevor es mit dem „Abendprogramm“ weiterging, hatte so mancher noch Zeit für einen Ratscher und ein kleines Getränk am FoodTruck an der 18.
Doch allzu viel Zeit war nicht, denn es ging weiter mit einem dem Sektempfang im Chalet vor dem Abendessen und natürlich der wie immer grandiosen Siegerehrung.
Und diese Siegerehrung war wieder mal ein High-Light
Nicht nur, dass unser Sponsor, die Familie Gamsjäger, sehr, sehr viele Preise bereitgestellt hatte, wodurch auch viele Bewerbe ausgelobt werden konnten, sondern der Name des Brutto-Siegers wurde „on the Fly“ direkt nach der Turnierauswertung in der Werkstatt der Gamsjägers in den Pokal eingraviert und dieser dann zur Siegerehrung gebracht: So was kennt man sonst nur von den „All England Open“.
Wie schon erwähnt, lies es sich unser Simon nicht nehmen, auf unseren Präsidenten eine Laudation zu halten und es war ein wirklich bewegender Moment, wie dann alle Mitglieder eine Standing Ovation gaben.
Sieger gab es viele
Im Turnierkalender sind alle gelistet und man kann sie in einer eigenen Foto-Galerie bewundern: Mit 62(!) Netto Punkten ließen die Eheleute Utz alle MitspielerInnen hinter sich und Brutto waren Vater und Sohn Leiter mit 4 unter Par nicht zu schlagen!
Im Stableford zeigten Pristach Matthias mit 45 Nettopunkten bzw. Egartner Alexandra mit 47 Nettopunkten auf, während die Brutto-Preise an Michaele Kuhn mit 21 bzw. Thomas Redolfi, dem Sieger des Präsidenten-Cups mit 32 Punkten gingen.
So war es ein vergnüglicher Abend im Greenfee-Chalet mit einem guten Essen, netten Mitgliedern, Freunden und Gästen aus den Nachbarclubs, der dann allmählich ausklang, aber sicher im Gedächtnis und in den Herzen noch lange nachhallen wird.